EINBLICKE
Allgemeines
Einführendes zu Systemischen Aufstellungen
Bei Aufstellungen stellt ein Klient, mit Hilfe von Stellvertretern aus der Gruppe, die eigene Familie im Raum auf. Das Aufstellungsbild spiegelt auf einem Blick Beziehungen und bisher nicht erkannte Verbindungen des Familiensystems wider. Dabei können zuerst Spannungen, Konflikte und unheilvolle Verbindungen innerhalb einer Familie sichtbar gemacht werden.
In der Folge versucht der Therapeut mittels Umstellen und Klären von Beziehungen, Lösungen zu finden. Am Schluss der Aufstellung wird der Klient an seinen Platz hineingestellt und kann ich sozusagen in das Lösungsbild einfühlen und dieses als inneres Bild verinnerlichen. Das gefundene Lösungsbild führt nicht nur zu neuen Einsichten, sondern wird durch die unmittelbare körperliche Erfahrung in umfassender Weise aufgenommen.
Sinnvoll sind Aufstellungen für Menschen,
- die für belastende familiäre oder persönliche Schwierigkeiten einen besseren Umgang suchen;
- die Unterstützung im Heilungsprozess bei Ängsten, Depressionen, Sucht, psychosomatischen Beschwerden oder anderen schweren Erkrankungen finden möchten;
- die unter drohender beruflicher Überforderung leiden;
- die ihren Platz in der Familie, der Partnerschaft oder im Beruf klären bzw. verbessern möchten;
- die nach belastenden Ereignissen in ihrem Leben, diese gut abschließen wollen.
– Trauma Aufstellungen
Bei diesem von mir entwickeltem Vorgehen, besteht die Möglichkeit, eigene traumatische Erlebnisse aus der Vergangenheit zu bearbeiten und aufzulösen. Dabei werden abgespaltene traumatische Anteile wieder integriert und somit ein Heilungs-(Ganzwerdungs) Prozess in Gang gesetzt.
– Tanzend und leichter durchs Leben gehen (Familienaufstellungsseminar in Verbindung mit Tanz und Achtsamkeitsübungen)
Freie Tanzbewegungen erleichtern und beleben uns. Mit Hilfe von Achtsamkeitsübungen können wir innere Prozesse bewusster wahrnehmen und somit klarer erkennen. Zu Hilfe kommen uns dabei rhythmische Bewegungen und Imaginationsbilder. Unser Körper bietet uns die großartige Möglichkeit zwischen aktiver und passiver Position spielend zu wechseln. Dadurch können wir Bewegungen bewusst ausüben (aktiv) oder die Rolle des Beobachters einnehmen (passiv). Als Ergänzung zur systemischen Aufstellungsarbeit, sollen diese Bewegungseinheiten Entspannung, Verinnerlichung von Bildern, sowie unsere Selbstwahrnehmung unterstützen.
Bei diesen Seminaren werden abwechselnd Einheiten von rhythmischen Bewegungen und Achtsamkeitsübungen angeboten, gefolgt von ganzheitlich-systemischen Aufstellungen. Dabei sollen die Wirkungsweisen der beiden Methoden verstärkt werden und sich gegenseitig ergänzen.
– Integrative Körperarbeit und Aufstellungen
Integrative Körperarbeit verbindet Qi Gong und unterschiedliche naturheilkundliche Methoden, um über Wahrnehmung, Bewegung, Atmung und Visualisation auf einer Metaebene mit sich selber, aber auch mit anderen Menschen in Beziehung zu treten. Das Lösen von Energieblockaden, Freude zur befreienden Bewegung und das Spüren der eigenen körperlichen, seelischen und geistigen Befindlichkeit können ein Tor zu innerer Klarheit und Ruhe öffnen, welche tiefe Einblicke in die innere Seelenlandschaft zulassen und bei Bedarf über systemische Aufstellungsarbeit geklärt werden. Bei diesen Seminaren werden durch fließende Übergänge von integrativer Körperarbeit und ganzheitlichen-systemischen Aufstellungen die Wirkungsweisen derselben verstärkt und bilden ganzheitlich betrachtet eine Einheit.